So kannst du dein Pferd in der Zeit des Anweidens mit Kräutern unterstützen

So kannst du dein Pferd in der Zeit des Anweidens mit Kräutern unterstützen

Blog-Start - Kräuter für gesunde Pferde Du liest So kannst du dein Pferd in der Zeit des Anweidens mit Kräutern unterstützen 3 Minuten Weiter Lästige Viecher im Sommer

Es gibt verschiedene Kräuter, die die Verdauung und den Übergang zum Weidegras während des Anweidens unterstützen können.

  1. Kamille: Sie hat beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften, die bei Verdauungsstörungen helfen können. Es kann als Tee zubereitet und dem Futter des Pferdes hinzugefügt werden.

  2. Fenchel: Fenchel unterstützt die Verdauung und kann bei Blähungen und Koliken hilfreich sein. Er kann in Form von getrocknetem Fenchelsamen oder als Fenchelöl verwendet werden.

  3. Pfefferminze: Sie hat eine beruhigende Wirkung auf den Verdauungstrakt und kann bei Verdauungsstörungen wie Magenkrämpfen und Blähungen helfen. Es kann als getrocknete Minze oder als ätherisches Öl verwendet werden.

  4. Löwenzahn: Löwenzahn wirkt verdauungsfördernd und kann die Leberfunktion unterstützen. Er kann als getrocknete Blätter oder Wurzeln verwendet werden.

  5. Ringelblume: Ringelblume hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann bei Magen-Darm-Problemen helfen. Sie kann als Tee oder als Extrakt verwendet werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Pferd unterschiedlich auf das Anweiden reagieren kann. Einige Pferde benötigen möglicherweise mehr Zeit und eine langsamere Anpassung als andere. Nimm dir Zeit und beobachte dein Pferd aufmerksam, um sicherzustellen, dass es sich an das Anweiden gut anpasst.

Wenn dein Pferd Verdauungsprobleme aufgrund des Anweidens entwickelt, gibt es zudem einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst:

  1. Reduziere die Weidezeit: Verringere vorübergehend die Zeit, die das Pferd auf der Weide verbringt, um die Menge an frischem Gras, die es aufnimmt, zu begrenzen. Du kannst das Pferd zunächst nur für kurze Zeit grasen lassen und die Dauer allmählich erhöhen, während es sich an das Grasen gewöhnt.

  2. Biete Heu an: Gib dem Pferd weiterhin ausreichend Heu, auch wenn es auf der Weide grasen kann. Heu kann dabei helfen, die Verdauung zu unterstützen und den Übergang zum Weidegras zu erleichtern.

  3. Aufteilung der Weidezeit: Statt das Pferd lange Zeit am Stück auf der Weide grasen zu lassen, teile die Weidezeit in mehrere kürzere Intervalle auf. Dies kann dazu beitragen, die Belastung des Verdauungssystems zu verringern und die Aufnahme von Gras zu kontrollieren.

  4. Weidequalität überprüfen: Stelle sicher, dass die Weide nicht überweidet ist und dass das Gras von guter Qualität ist. Überweidung und die Aufnahme von minderwertigem Gras können Verdauungsprobleme verschlimmern. Wenn die Weide überweidet ist, kann es notwendig sein, das Pferd für eine Weile ganz von der Weide fernzuhalten.

  5. Tierarzt konsultieren: Wenn die Verdauungsprobleme anhalten oder sich verschlimmern, solltest du einen Tierarzt konsultieren. Der Tierarzt kann eine genaue Diagnose stellen und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten empfehlen, die auf die individuellen Bedürfnisse deines Pferdes zugeschnitten sind.